Automatisierte Liquiditätsplanung
Viele Unternehmen wissen nicht genau, wie viel Geld nächsten Monat verfügbar sein wird. Offene Rechnungen, geplante Ausgaben, saisonale Schwankungen – alles in Excel-Tabellen zu pflegen ist mühsam und fehleranfällig.
Automatisierte Liquiditätsplanung nutzt Ihre vorhandenen Finanzdaten: offene Forderungen, wiederkehrende Kosten, Zahlungsziele Ihrer Kunden. Daraus erstellt sie Prognosen für die nächsten Wochen und Monate.
In diesem Kurs lernen Sie:
- Cash-Flow-Dashboards mit Power BI oder Google Data Studio aufbauen
- Zahlungseingänge prognostizieren basierend auf historischen Daten
- Szenario-Analysen durchführen (Was wenn Kunde X nicht zahlt?)
- Frühwarnsysteme bei drohendem Liquiditätsengpass
Wir arbeiten mit realen Zahlen: Ein Unternehmen mit €50.000 monatlichem Umsatz, 30 Tage Zahlungsziel, saisonalen Schwankungen von ±30%. Sie lernen, wie Sie Buffer berechnen und kritische Schwellenwerte definieren.
Excel-Kenntnisse erforderlich, SQL-Grundlagen hilfreich aber nicht notwendig. Zugang zu Buchhaltungsdaten vorausgesetzt.
Programm im Detail
Programm-Übersicht
Modul 1: Datengrundlagen
- Relevante Datenquellen identifizieren (Bank, Buchhaltung, CRM)
- Datenqualität prüfen und bereinigen
- Historische Zahlungsmuster analysieren
Modul 2: Prognose-Modelle
- Einfache Trendfortschreibung
- Gewichtung nach Kundenverhalten
- Saisonalität berücksichtigen
Modul 3: Dashboard-Erstellung
- Key-Metrics definieren (Days Sales Outstanding, Cash Conversion Cycle)
- Visualisierungen für schnelle Übersicht
- Drill-Down-Optionen für Details
Modul 4: Handlungsempfehlungen
- Automatische Alerts bei definierten Schwellenwerten
- Maßnahmen bei Liquiditätsengpässen
- Wöchentliche Review-Routine etablieren